Angstbefreit von der Angst ins Vertrauen

Angstbefreit von der Angst ins Vertrauen

Transkript

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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Podcastfolge.

00:00:03: von Angst befreit, von der Angst ins Vertrauen.

00:00:07: Deine Ängste schränken dich in deinem Alltag ein und du möchtest dein Leben zurück.

00:00:11: dann bist du hier genau richtig!

00:00:13: Ich bin Alexandra Keiling ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und Traumotherapeutin mit dem Fokus auf Ängsten Und heute geht es um Ängste bei Kindern.

00:00:24: Ich spreche mit Denise Piecher, sie arbeitet selber mit Kindern und begleitet auch da ganz viele Kinder die Ängsten haben und wir

00:00:32: tauschen uns

00:00:33: aus!

00:00:34: Es ist ein super schönes und ja ich hoffe spannendes Gespräch geworden.

00:00:39: und ja schön dass ihr da seid.

00:00:41: Wir starten mal direkt rein.

00:00:44: So, heute bin ich nicht alleine.

00:00:46: Ich habe jemanden für euch mitgebracht und zwar die liebe Denise, Denise Piecher.

00:00:50: Wir haben schon mal eine Folge zusammen gemacht.

00:00:52: da haben wir über das Thema Trennungsängste gesprochen Und heute sprechen wir generell über das thema Ängste bei Kindern.

00:01:01: Genau!

00:01:01: Schön dass du da bist

00:01:03: Schön, dass ich da sein darf.

00:01:04: Einen wunderschönen guten Morgen!

00:01:06: Genau Trennungsängste und heute geht es um Allgemeinungängste.

00:01:09: gleich ganz kurz zu mir Alex wenn ich darf.

00:01:13: Ich bin

00:01:14: grundlegend Coach für hochsensible Kinder und Jugendliche und deren Familien und arbeite mittlerweile ganz viel im Kinder- und Jugendonline Coaching Und da passt es natürlich gerade mit den hochsensiblen Kindern, die in vielen Bereichen oft ihr Scheus und ängstliches Verhalten haben.

00:01:28: Ganz gut mit dir Alex zusammen!

00:01:30: Wir dachten uns wir nehmen das Thema mal auf... ...und schauen mal was wir euch heute so mitbringen können?

00:01:37: Genau, so ist es.

00:01:39: Und ja Angst gehört einfach irgendwie dazu.

00:01:42: Viele Eltern haben aber dann doch die Frage – ich kenne das auch selber, du kennst es auch selber als Elternperspektive Ist das denn jetzt noch normal?

00:01:51: Ist es jetzt noch Normal diese Angst, weil viele ja auch einfach wissen.

00:01:55: Es gibt einfach Ängste die in bestimmten Entwicklungsphasen normal sind.

00:02:00: aber woran merken wir dass und was genau ist dann noch in Anführungszeichen normal?

00:02:05: und das sind so Themen über die wir heute sprechen wollen.

00:02:08: Dann auch so Ängsten vielleicht kennt ihr das So Übergangs- und Trennungsängste Angst vor der Schule Übernachtungen woanders Kindergeburtstage Arztbesuche und so weiter.

00:02:21: Und sofort eine Übelkeit ist ja auch immer wieder ein großes Thema, und genau da gucken wir so ein bisschen... Ihr habt uns auf Fragen gestellt die nehmen wir natürlich mit und da gehen wir darauf ein.

00:02:32: also es wird für jeden Fall ne gute und erkenntes reiche Folge und ich freue mich.

00:02:37: Ich würde sagen wir starten mal direkt mit wie Angst bei Kindern oft aussieht.

00:02:46: Wie erlebst du das in deiner Arbeit wenn Kinder ängstlich sind oder Ängste haben?

00:02:52: Also ich erlebe in meiner Arbeit häufig, dass Kinder das schon sehr... ...in Anfangsstrichen eigentlich deutlich zeigen.

00:03:00: Es ist nur für uns nicht immer deutlich sichtbar wird als Elternteile.

00:03:04: also in ganz ganz vielen Teilen ist Angst und das kennst du wahrscheinlich genauso auch von den Erwachsenen oder das kennt man auch von der Vermeidung.

00:03:12: Also Dinge die vermieden werden Schule zum Beispiel die vermieten wir Sportgruppen, Hobbys.

00:03:18: Gerade ein großes Thema auch für sensible Reizoffene, neurodivergente Kinder wo halt einfach viele Reize sind viel Gefühl also da wird ganz ganz viel vermieden

00:03:28: und

00:03:29: eben Also aus meiner Perspektive ganz viel in dem Bereich Schlaf das sich Ängste zeigen einschlafen durchschlafen Albträume.

00:03:39: Das Thema Und letzter Punkt würde ich noch sagen oder was jetzt so bei mir sehr häufig auch in den Coachings vorkommt, ist diese körperlichen Thematik.

00:03:49: Also Bauchschmerzen, Kopfschmerz, ja ein Unwohlsein im Allgemeinen vielleicht auch also so ein diffuses Unwohlseinsgefühl.

00:04:00: das wären für mich die Dinge wo was Kinder häufig eben zeigen was aber nicht immer so gut für uns als Erwachsene als das erkennbar ist, weil wenn jetzt ein Kind schlecht schläft kann es durchaus ja auch an anderen Dingen hängen.

00:04:15: An der Überreizung, an Schwierigkeiten im Übergang, an wirklich Thematik mit Melatonin oder so was oder eben auch bei Bauchschmerzen.

00:04:24: Nur da isst einer vielleicht nicht gut oder sehr picky und das gibt dann einfach nochmal ganz unterschiedliche Aspekte die da einfach mit reinspielen und wenig immer verknüpfen.

00:04:36: Können das mit der Angst so?

00:04:38: Ja, absolut.

00:04:38: Es ist nicht immer so glasklar.

00:04:41: Absolut

00:04:41: ja genau

00:04:43: Kennst du es auch manchmal dass irgendwie so wut So vor die angst geschoben wird sag ich jetzt mal

00:04:50: ja absolut absolut Wut rückzug konflikte also diese emotionalen Themen auch.

00:04:56: stimmt Genau habe ich jetzt war jetzt nicht so direkt aber als erstes bei mir auf dem schirm ja absolut.

00:05:01: und dann halt auch wieder dieses klammern.

00:05:04: Also wir haben ja die Folgen mit der Trennungsangst schon, also da könnte man eben diese Thematik auch reinpacken.

00:05:09: Ja!

00:05:09: Also das mit der Wut definitiv ist was... Was ja wieder... Also eine Angst macht halt ne Unsicherheit und ne Unsicherung macht dass ich unsicher bin mich nicht wohlfühle in Stressgerate vor allem Und daraus resultiert wieder Anspannungsschress und dann die entsprechende emotionale Reaktion Wo dein Kind für bekannt ist.

00:05:33: Die einen reagieren mit Wut oder Konfliktpotenzial, die anderen mit Rückzug und Tränen... Ich kann mit Rückzugs- und Tränen besser umgehen als mit Wucht und Konflikpotenzials tatsächlich!

00:05:42: Aber ja das ist natürlich absolut.

00:05:45: Das sind halt die Stressreaktionen, die dann wieder daraus folgen wenn Kinder einfach Angst haben.

00:05:49: Ja, absolut.

00:05:53: Total.

00:05:55: hat es als Elternteil nicht unbedingt auf dem Schirm.

00:05:58: Man denkt, warum rastet das Kind jetzt so aus?

00:06:01: Aber dass da vielleicht auch eine Angst hinterstehen kann, finde ich immer noch ganz wertvoll zu wissen wie mit den Punkten die du gesagt hast dieses Bauchschmerzen und solche Sachen, die einfach vorkommen können oder dieses Abends nicht einschlafen können oder andere Probleme im Punkt zu schlafen... dass so ein bisschen im Hinterkopf hat.

00:06:22: Dass da halt irgendwie, dass das ein Anzeichen sein kann für einfach eine Unsicherheit, für ne Angst um auch ein bisschen besser aufs Kind irgendwie eingehen zu können also einfach auf das Kind so'n bisschen mehr sehen zu können und nicht nur das Verhalten.

00:06:39: so halt schläft das Kind schon wieder nicht oder boah jetzt war es schon wieder sauer

00:06:44: Absolut, aber diese Reaktionen jetzt hast du speziell nach der Wut gefragt.

00:06:48: Die sind ja auch aus Nervensystems Sicht da bist du noch mal deutlich mehr der Profi als ich.

00:06:54: Ja durchaus auch relativ gut erklärbar oder nicht?

00:06:57: Total!

00:06:58: Also es ist erklärber also genau.

00:07:01: Ihr hättet

00:07:01: Alex Gesicht jetzt lehnen müssen

00:07:13: so.

00:07:16: Was ist das jetzt für eine Frage?

00:07:18: Ja, sage ich auch gleich noch was zu.

00:07:21: Okay,

00:07:23: ganz klar.

00:07:23: Spannung bleibt.

00:07:24: Nein!

00:07:24: Ich habe nämlich gerade noch so ein bisschen auf dem Schirm diese große Frage die immer überall steht Ist das normal, ist es nicht normal?

00:07:33: Dann gibt es ja so dieses große Thema Entwicklungsängste.

00:07:39: Was sind Entwicklungsengste wo man jetzt erstmal sich überhaupt gar keinen Kopf machen muss?

00:07:43: Wo man jetzt irgendwie einfach sagt okay das ist jetzt einfach erst mal entwicklungsmäßig total normal dass das Kind diese Angst hat.

00:07:52: Mir kommt da jetzt zum Beispiel total dieses Thema Dunkelheit, dieses Klassische was auch super auf den Kinderbüchern gibt so dieses alleine in Keller gehen irgendwas aus dem Keller holen und solche Sachen.

00:08:03: aber es gibt ja noch andere.

00:08:05: Ja der entwicklungsbedingten Ängste so sage ich oder Entwicklungsängster hast du jetzt gesagt sind immer vorgesetzt vor einem neuen Entwicklungsschritt, oder während eines neuen Entwicklungsschrittes.

00:08:18: Nehmen immer mit im Prinzip das was als nächstes kommt wird erst mal beängstigt sozusagen.

00:08:25: also wenn man die ganz klein hat und die irgendwann ihr Gehör aus entwickeln dann haben sie zwischenzeitlich Angst vor lauten Geräuschen weil deshalb gerade dran ist dass da einfach alles anders funktioniert.

00:08:36: Ich finde immer am eindeutigsten, das sage ich ganz oft in Fortbildungen auch und so.

00:08:41: Wenn die zwischen dreizehn und achtzehnt sind dann kommt irgendwann die Angst vor Sexualität dazu weil das ja gerade in dieser Zeit zum absoluten Entwicklungsschritt gönne.

00:08:49: Das ist krass eindeutlich.

00:08:53: Das Thema kommt jetzt.

00:08:54: Ich entwickle mich dahin also kriege erst mal Angst davor.

00:08:58: Warum?

00:08:58: Es gibt auch Kinder zum Beispiel, die haben Angst überhaupt in die Pubertät zu kommen.

00:09:01: Weil es ist halt nicht greifbar, keiner weiß genau so.

00:09:05: und dann haben sie Angst davor und wollen das nicht.

00:09:08: Und zwar Angst und ich will das natürlich noch was anderes aber... Genau!

00:09:11: So gibt es halt in jeder Altersstufe wie du gerade schon gesagt hast, Dunkelheit oder sowas wie Tod-Einbrecher ist in einer ganz unterschiedlichen Lebensphase immer mal wieder dran mit unterschiedlichen kognitiven Voraussetzungen natürlich und Konzepten dahinter.

00:09:27: Naturkatastrophen kommen dann irgendwann, wenn die Kinder dem Welt mehr verstehen.

00:09:31: Natürlich auch mehr in der Welt wahrnehmen.

00:09:33: gerade so Richtung Grundschulalter wird das immer noch mal größeres Thema, wenn sie dann halt eben da über solche Dinge in der Schule sprechen und so Krieg jetzt natürlich aktuell und klar irgendwann halt eben auch das Thema Schule soziale Situation Krankheiten, um so größer halt eben da das Verständnis wird und das begleitet immer so Entwicklungsschritte.

00:09:55: Ich glaube ich weiß nicht im Alter von drei oder vier haben wir ganz krass auch dieses Fremdeln noch mal weil natürlich da einfach auch nochmal anders ein Abnabelungsprozess stattfindet eine Individualisierung immer weiteres Umfeld was die Kinder sich erschließen können weil sie laufen können Fahrrad fahren können keine Ahnung Roller fahren können irgendwie so.

00:10:16: Und dann machen die erst mal wieder wie so Magneto Und dann ist das erst mal wieder, oh Scheiße nee so weit raus

00:10:22: will

00:10:23: ich aber gar nicht.

00:10:24: Ich rutsche jetzt mal lieber wieder ran und klar.

00:10:28: und das sind natürlich auch die Zeiten wo dann sowas wie Kita ansteht und solche Geschichten.

00:10:32: und es gibt immer mal wieder Familien wo ich sage ja ist halt jetzt nicht günstig machen wir vielleicht nicht Kita.

00:10:39: Aber es gibt auch viele wo ich denke macht aber vielleicht gerade jetzt Sinn dieses Trennungsding einfach jetzt auch mal, vor allem wenn so gerade noch gar keine andere Familie da ist und man nicht mehr mit Oma oder Tante oder irgendwie so kleine ... irgendwo irgendwann muss diese Angst halt auch manchmal.

00:10:55: Nicht immer ich will es sich pauschalisieren aber manchmal auch einfach dann mit den Kindern gemeinsam entwickelt werden oder durchwickelt werden sozusagen damit die halt diesen Entwicklungsschritt einfach geben können.

00:11:07: umso kleiner die sind umso schwieriger ist das natürlich weil du noch weniger Resonanz hast worum es jetzt geht.

00:11:13: Also du kannst ja nur ahnen, was jetzt gerade dran ist als wenn die dann irgendwann gut sprechen können und das auch artikulieren können.

00:11:18: aber bei Ängsten ist das natürlich immer ein schwieriges Thema.

00:11:22: Ja total da hast du recht.

00:11:23: also je kleiner die sind desto genau.

00:11:25: man hat eine so grobe Idee was es sein könnte aber man weiß es halt auch einfach nie so richtig genau.

00:11:32: was ist jetzt, was ist eigentlich das Problem?

00:11:35: Was ist das Thema?

00:11:36: Und guck mal da passt doch meine Geschichte wo ich dir etwas von erzählt hatte.

00:11:40: Weil die ich die ganze Zeit im Kopf hatte weil ich nämlich vor ein paar Tagen den Hotel Matze Podcast gehört habe und da war eine Schlafexpertin ging um Erwachsene und dann ist mir das wieder eingefallen.

00:11:50: Ich hab auch früher super schlecht geschlafen also nicht durchgeschlafen einschlafen Horror.

00:11:56: Dann vielleicht kennt ihr dass auch dieses.

00:11:58: Oh Gott!

00:11:59: Wenn dann die Eltern so sagen, ja aber du musst morgen in die Schule.

00:12:02: Du musst jetzt mal schlafen sonst bist du morgen nicht ausgeruht und was ja so Sachen sind, die man verstehen kann dass man das sagt.

00:12:08: Aber gleichzeitig hat mir das halt so einen Druck gemacht weil ich dann im Bett lag und dachte oh Gott wenn ich jetzt nicht einschlafe da bin ich morgen gar nicht fit.

00:12:17: Dann schleppst er noch weniger ein.

00:12:18: Naja auf jeden Fall hatte ich dann irgendwann mit meinen Eltern die Sendung mit der Maus geguckt.

00:12:23: Ich war so im Grundschulalter also völlig völlig okay, Sendung mit der Maus zu gucken.

00:12:29: Und da haben die tatsächlich einen Schlaflabor gezeigt und dann ging es halt irgendwie ums Thema schlafen und keine Ahnung.

00:12:40: Ich fand das so schlimm!

00:12:42: Das hat mein Schlaf einfach noch schlechter gemacht, dass ich das gesehen habe aber meine Eltern wussten das gar nicht.

00:12:50: Wir haben darüber gesprochen wo ich den jetzt nullen Vorwurf mache weil sich das auch glaube Ergeben hatte, so.

00:12:57: Aber... Und ich meine da sind wir Eltern ja heutzutage meist anders unterwegs.

00:13:04: Wenn man jetzt merkt okay Thema Schlaf ist einfach gerade schwierig.

00:13:08: Genau dann kann man trotzdem versuchen und da kommt es halt wieder drauf an.

00:13:11: deswegen komme ich auch ein bisschen darauf.

00:13:12: und je nachdem wie klein die Kinder sind das natürlich wenn du zwei-dreijähriges Kind hast ist das natürlich was anderes als jetzt ein Kind im Grundschulalter oder älter dass man einfach irgendwie mit dem Kind ins Gespräch kommt.

00:13:25: Und weil wenn das so gewesen wäre, dann hätte ich das vielleicht auch einfach gesagt, ne?

00:13:28: Dass sich das gesehen habe und da nicht hin will... Was überhaupt nicht zu debattisch stand!

00:13:33: Aber in meinem Kopf halt schon.

00:13:36: Also wo meine Mutter wahrscheinlich gesagt hätte wie absurd.

00:13:39: Das ist ja auch so das Thema Ängste.

00:13:41: Es ist für Außenstehende absurd.

00:13:45: Manche Ängste versteht man vielleicht.

00:13:47: Dieses Typische, was ich gerade gesagt habe, dieses als ... keine Ahnung, drei-, vier-, fünfjähriges alleine in Keller zu gehen oder auch älter und da ist es jetzt grade dunkel.

00:13:55: Vielleicht ist das so ein richtiger Keller-Käler.

00:13:59: Das versteht mein irgendwie, finde ich.

00:14:01: Da kann man sich denken, ja, verstehe ich irgendwie?

00:14:04: Da ist es dunkel und vielleicht ein bisschen muffiger Geruch oder so.

00:14:08: Da hat man irgendwie Verständnis.

00:14:10: aber bei Ängsten die dann auch schon Richtung Angststörungen gehen Was weiß ich?

00:14:14: Ich trau mich nicht in den Aufzug.

00:14:16: Ich traue mich nicht auf die Rolltreppe, ich trau' mich nicht irgendwie weiß ich nicht ein Ski-Lift zu fahren oder ich traur mich nicht was Bestimmtes zu essen oder was weiß ich was es dann alles so gibt.

00:14:27: das sind dann ja so Sachen wo man wenn man das selber nicht hat diese Angst dann schon oft da steht und sich so denkt also macht gerade gar keinen Sinn mach ist doch einfach macht jetzt diesen einen Schritt macht es doch geht er doch jetzt einfach rein geht auch jetzt zum Turnen rein Geh doch jetzt zum Schwimmen, dann guckst du halt erstmal nur.

00:14:44: Aber geh doch jetzt schon mal!

00:14:46: So was für Erwachsen und dann oft so total logisch ist... ...so funktionieren Ängste halt nicht, ne?

00:14:52: Also da klappt es dann halt nicht.

00:14:55: Und ja das vielleicht nochmal einfach im Hinterkopf haben wenn man merkt irgendwas ist schwierig wo man noch gar nicht das Thema Angst vielleicht im Kopf hat aber einfach dieses offen Versuchen mit den Kindern zu sprechen Klar, Altersbeding.

00:15:08: Das ist halt manchmal dann so ein bisschen die Schwierigkeit je jünger... Auf der anderen Seite je jünger sie sind das so... Ich möchte gar nicht sagen leichter, dass es halt auch quatscht aber... ...dass mehr müssen wir einfach da sein!

00:15:19: Also wenn du jetzt das ehriges Kind hast, dann bist du halt da und begleitest und möchtet im Gotteswillen nicht sagen, dass das einfach ist, aber das ist halt dann die Alternative.

00:15:32: zu reden in den Momenten ne?

00:15:36: Genau das gleiche wollte ich auch sagen.

00:15:37: Also leicht ein Anführungsstrichen, weil Regulation einfach auf noch nicht so viele unterschiedliche Wege funktioniert.

00:15:44: Funktioniert sie halt nur über körperliche Nähe und irgendwie... Es ist nicht leichter in dem Sinne aber es gibt nicht so viel Varianten einfach.

00:15:51: Genau!

00:15:53: Nichts so viele gedankliche Kreisel die gedreht werden dann ist eine Angst da und die ist da.

00:16:00: Bums!

00:16:02: Und dann ist es halt einfach so.

00:16:04: umso größter die werden, umso mehr Gedanken, die sich machen.

00:16:07: Umso mehr drehen sich ja auch die Kreise so ne?

00:16:12: Also beim Thema Krieg zum Beispiel wir sagen alle ganz oft Ja der Ukraine kriegt das ist so nah.

00:16:18: Wenn das ein Kind hört dann is' nah es.

00:16:20: na also nah bin ich ihr wenn ich neben ihr schlafe So wisst ihr und da entstehen Dinge draus oder Das sind so Kleinigkeiten irgendwie wo Kinder daraus Ängste.

00:16:36: Meine Tochter, meine größte, will nicht groß

00:16:38: werden.".

00:16:39: Die will so, wenn du mit ihr überpuppert, das hört die sich alles an.

00:16:41: Aber nee, ich bleibe lieber so wie ich bin auch eine der kleinsten körperlich.

00:16:45: Ja denke ich ist doch irgendwie logisch wenn dir jeder sagt wenn du mal groß bist dann Wenn du groß bist musst du also.

00:16:51: das ist jetzt meine ganz andere angst.

00:16:53: aber wenn Du groß ist doch eigentlich logisch dass man dann denkt ne habe ich voll kein Bock drauf warum soll ich das nicht?

00:17:00: was los?

00:17:01: und Das ist natürlich so eine sache.

00:17:04: ja klar und auf der anderen seite gibt es halt auch viele Eltern, habe ich jetzt gerade noch ein Mitgliederbereich gehabt.

00:17:09: Eine Mama die hat eine verunfallte Familie in den Osterferien also nicht aus der gleichen Klasse sondern in einer Klasse drüber, die ist in den Ferien verunglückt komplette Familie im Urlaub um im Auto.

00:17:20: und klar das war Thema in der Schule da gaben Trauer Gottesdienst gut muss machen kann man halten von was man möchte ob man in der schule Trauer Gottesdienst machen musste so ein bisschen die andere Frage.

00:17:28: aber die Tochter ist halt sowieso Angst Patientin und zwölf jetzt Ja, aber wenn ich mit ihr darüber rede war dann die Aussage der Mutter.

00:17:40: Mache ich das da nicht schlimmer?

00:17:42: So, red' dich sie dann in die Angst rein!

00:17:45: Naja also auf der einen Seite denke ich so es kommt halt ein bisschen drauf an was ich sage und wie ich da drüber rede.

00:17:50: Ich weiß jetzt wirst du vielleicht gleich bestätigen... Aber ich kann ja offen sein.

00:17:53: Und ich kann Gesprächsangebote machen und ich kann immer wieder fragen, gibt es irgendwas, wo du dir Gedanken machst?

00:17:58: Magst du mir dazu was erzählen?

00:18:00: Du heute war doch der Trauer Gottesdienst wie war er denn für dich?

00:18:02: oder keine Ahnung was?

00:18:03: also einfach... Ich muss ja nicht darüber sprechen was genau passiert ist und wie es passiert ist um warum es passiert is und dass das Kind nachher Angst davor hat mit dem Auto zu fahren da wollen wir natürlich nicht hin.

00:18:14: aber es auch nicht Sinn und Zweck der Übung dann zu sagen okay dann riech halt einfach gar nicht drüber gerade bei einem kind was ihr tendenziell sich viele Gedanken macht wo ja eben leider, leider in einem schönen, hoch sensiblen Kinder immer im Kontext auch viel dazugehören.

00:18:28: Wo das Thema dann einfach nochmal deutlich stärker oft vertreten ist weil die einfach soviel weiter denken Genau und dass es halt eben so ein bisschen natürlich ist nicht einfach.

00:18:38: aber wenn man sich so ein bißchen einfach offene Fragen stellt dazu und immer wieder Gesprächsangebote macht und immer mal wieder nachfragt Denke ich genau, ist das was du gerade gesagt hast.

00:18:48: Genau das was wir machen können einfach?

00:18:51: Ja und das gerade jetzt also auch bei so einer Sache.

00:18:53: aber ich finde dass es auch Das ist natürlich ein extremen Beispiel.

00:18:57: Aber trotzdem jetzt gerade bei so einem extremen Beispiel.

00:19:00: Es ist so so wichtig wie viele erwachsen Ich bei mir in der Therapie habe die sagen ja dann ist der und er gestorben Und man hat mich aber nie gesagt Warum und was?

00:19:12: Und ich war nicht auf der Beerdigung, keine Ahnung.

00:19:19: Das begleitet dich ja!

00:19:21: Es muss drüber gesprochen werden.

00:19:23: Das weiß man auch mittlerweile.

00:19:24: Früher hat man das so gut wie nie gemacht und vor Kindern quasi so verborgen.

00:19:28: Dann ist halt irgendwann nicht mehr nach Hause gekommen ungefähr.

00:19:30: Und es ist super wichtig mit Kindern da offen drüber zu sprechen damit dann genau, wie du es gesagt hast, damit dann keine Ängste... daraus entstehen.

00:19:38: Das ist einfach super

00:19:40: wichtig.".

00:19:40: Ja, wie

00:19:41: oft sagen wir so was?

00:19:41: Wie ja die Oma ist bloß eingeschlafen und dann kommt ihr nie wieder!

00:19:45: So ist da nicht logisch das ein Kind Angst haben zu schlafen.

00:19:48: Wie logisch ist denn

00:19:48: das?!

00:19:49: Wie ist es letztens selber so rausgerutscht?

00:19:51: Und dann habe ich gesagt ne Denise, die ist einfach gestorben.

00:19:55: Die ist gestorbt.

00:19:56: Je nachdem

00:19:56: was man für eine... Nach Todesvorstellung hat, kann man sich darüber mit den Kindern unterhalten.

00:20:00: Wo ist die jetzt?

00:20:01: Und weiß ich nicht was macht sie und passt dir auf uns auf?

00:20:03: oder keine Ahnung je nachdem eine Reinkarnation in welche Richtung ihr da unterwegs seid.

00:20:08: aber das ist halt wirklich schwierig.

00:20:10: wenn wir den Kindern solche Sachen erzählen oder der Krieg is so nah ne es genau dass gleiche.

00:20:15: für dieses das hat das eine andere Bedeutung ja genau.

00:20:17: und wenn wir dann halt eben ins Gespräch gehen oder so meine Zeit lang irgendwie Tagebücher schreiben einfach irgendwie in diese Thematik mal reinzukommen zu hören, was ist los bei dir und es zu viel in deinem Kopf hast.

00:20:30: Das kommt ja dann alles so.

00:20:31: nach und nach muss man halt Geduld haben auf jeden Fall.

00:20:34: Geduld das ist ein wichtiger Faktor weil ich mir nämlich jetzt auch gerade dachte Ja also das Gespräch anbieten aber ganz oft kommt dann ja auch so ja nein will ich nicht Ja.

00:20:42: Und das ist ja auch in Ordnung und gleichzeitig so ein bisschen feiner Intenz oder so feinen müssen, die finde ich manchmal gar nicht sein.

00:20:49: Irgendwann kommt das dann schon so ein Bisschen?

00:20:52: Ich kenne das als ganz anderes Setting aber das geht ins gleiche Richtung.

00:20:57: Wenn ich nach der Schule meinen einen Sohn frage wie war es in der Schule, muss ich gar nicht fragen weil er dann sowieso sagt lass mich in Ruhe will ich nicht erzähle ich nicht und keine Ahnung.

00:21:06: und irgendwann sagt ihr dann über Nachmittag Ja, übrigens das und das bla bla bla.

00:21:12: Und dann sind wir leicht im Thema.

00:21:13: Dann kann ich natürlich noch mal fragen ja wie war das oder was weiß ich?

00:21:18: Das ist auch bei solchen größeren Themen dass man einfach irgendwie hört okay wann ist der richtige Zeitpunkt?

00:21:24: so ungefähr.

00:21:28: Je nachdem wie kreativ ihr seid müssen es nicht immer Gespräche sein.

00:21:31: also ich kenne das jetzt aus den Kinder- und Jugendcoachings und da sitzen so viele unterschiedliche Kinder und es braucht jeder so viel unterschiedliche Dinge.

00:21:37: wer eine schreibt Den kannst du da irgendwie, also nicht mehr.

00:21:41: mittlerweile haben wir KI und weiß ich nichts was.

00:21:44: Da können wir uns immer hier Seiten ausdrucken lassen und da können wir so eigene Tagebücher gestalten vielleicht auch mit dem Fokus auf bestimmte Dinge oder so.

00:21:49: es gibt ja auch ganz viel achtsamkeitstagebüchern.

00:21:52: dies das ne?

00:21:52: Ich habe jetzt gerade noch eins für Jugendliche geschickt gekriegt Der eine schreibt lieber, der andere ist kreativ und

00:21:59: malt.

00:22:00: Der Nächste denkt sich Geschichten aus.

00:22:02: Habe ich jetzt noch mit einem Jungen gehabt, der Angst hatte im Urlaub, weil es eine Benachrichtigung über einen entlaufenden Verbrecher gab und dann hat er sich nie mehr getraut allein aufs Klo zu gehen?

00:22:12: Dann hat er mir die Geschichte mit Emojis erzählt und hat hier die Filterbeisoum immer verändert wie so ein Kinosaal.

00:22:17: Er kam dann immer an und hat halt seine Angst in so ne Wahnsinnsgeschichte verpackt!

00:22:23: Es ist so ganz unterschiedlich, wie Kinder damit umgehen was die brauchen.

00:22:27: Man kann auch einfach abends mal ein paar Gedankensteine austauschen und sammeln oder einfach irgendwie in dieses Thema reinzukommen und reinzuspüren... Was ist da jetzt eigentlich gerade Thema?

00:22:39: Und selbst wenn nicht, wenn wir das Thema nicht finden bin ich der Meinung dass es total wertvoll ist, dass das Kind wahrgenommen ernst genommen und angenommen wird.

00:22:49: oder der Mensch Allgemein, bei dir sind es eher die größeren Menschen.

00:22:52: Bei mir sind es die kleinen Menschen, dass sie sich einfach gehört fühlen und diese Nähe spüren und merken, da interessiert sich jemand für mein Thema.

00:23:00: Ob die das jetzt genau greifen oder ob ihr es nachhergreifen könnt?

00:23:04: Vielleicht auch erst mal zweitrangig.

00:23:06: Aber du zeigst halt Interesse an dem was gerade los ist!

00:23:12: Ja,

00:23:12: total.

00:23:13: Und was ich da noch als Gedanke kam, weil ich jetzt auch gerade letztens mit einem Kind, das immer zu mir in die Praxis kommt, auch Thema Angst hatte und mit dem habe ich ganz viel gemalt und dass wir dann offen sind also, dass wir geben nichts vor.

00:23:29: Wir sagen nicht mal, mal das oder so sondern die Kinder malen und lassen sie auch wenn sie Geschichten erzählen Die dürfen machen, was sie wollen.

00:23:40: Egal wie viel Blut da spritzt oder was da passiert und wir uns so denken, wo kommt das jetzt her?

00:23:47: Alles gut!

00:23:48: Das soll dann so raus, wie es rauskommt.

00:23:51: Und es ist ja im Spiel, es ist einem sicheren Rahmen.

00:23:53: Da müssen wir nicht sagen, nein, das macht man so nicht.

00:23:58: Es ist ja nicht die Realität sondern... Kunst oder wie auch immer man das dann jetzt betiteln möchte.

00:24:04: Das ist halt ein Ausdruck und der darf dann so sein, weil ganz oft kriegen wir dann ja manchmal so Impulse.

00:24:11: Oh nee!

00:24:12: Oder was weiß ich?

00:24:13: Dann sticht da irgendwie einer mit Messer auf irgendwelchen oder wo man sich so denkt oh Gott!

00:24:19: Aber das ist okay.

00:24:20: also lasst eure Kinder dann auch wirklich in einem sicheren Rahmen, dass so Malen spielen wie auch immer.

00:24:28: Also das ist echt wichtig, dass wir dann da nicht so reingrätschen.

00:24:33: Das sind wir schon völlig im Thema was ja auch hoffentlich gut und interessant ist.

00:24:41: Ja ich hatte noch ein bisschen auf dem Zettel stehen, wie entstehen Ängste?

00:24:45: Weil wir haben jetzt schon genau die entwicklungsbedingten Ängsten.

00:24:48: Es ist ja auch unterschiedlich.

00:24:51: Manche erleben die gar nicht so stark, aber es gibt einfach diese Ängste, wo wir uns keine Sorgen machen müssen und darauf vertrauen können, dass sie wieder weggehen.

00:25:04: Wir dürfen da sein, wir dürfen begleiten.

00:25:07: Wir müssen manchmal gar nicht ein Riesending daraus machen, sondern das sind wirklich Ängze, die ... Wo wir gut drauf vertrauen, dass die irgendwann wieder ... sich legen und das Kind halt diese Schritte einfach geschafft hat, dann daran gewachsen ist.

00:25:22: Und da gibt es natürlich so diese Ängste wo man denkt die bleiben jetzt irgendwie, die stecken jetzt irgendwie ein bisschen fest.

00:25:28: Die verwurzeln sich jetzt irgendwie und das ist natürlich was wir eigentlich nicht wirklich wollen.

00:25:33: und dann kommt immer so ein bisschen die Frage von den Eltern ja aber wie konnte das denn entstehen?

00:25:39: Was ist denn da passiert?

00:25:40: und vielleicht da noch mal ganz kurz zu also gibt genetische Faktoren.

00:25:46: Also das heißt, wenn ihr in der Familie sehr ängstlich seid dann ist das schon mal ein Part, der quasi mitgegeben werden kann.

00:25:55: mittlerweile weiß man dass er nicht so groß ist wie man dachte.

00:25:58: also man dachte früher immer okay wenn der genetischen Anteil ist ist sehr groß.

00:26:05: Das ist tatsächlich nicht.

00:26:06: ich habe den Prozentsatz jetzt nicht im Kopf aber da ist nicht mehr so groß wie man früher mal gedacht hat.

00:26:10: also das heißt man ist jetzt dem ausgeliefert, weil jetzt die eigene Mutter eine Angststörung hatte oder der Vater oder wie auch immer.

00:26:19: Dann gibt es natürlich das Erlernte.

00:26:21: Es hängt natürlich irgendwie so ein bisschen mit dem Genetischen zusammen.

00:26:24: also nicht wirklich, weil das genetische ist halt einfach schon in uns drin.

00:26:27: aber wenn jetzt halt keine Ahnung einen Elternteil eine Angststerung hat dann gibt's den genetischen Part und natürlich erlernen wir es dann auch irgendwie so'n bisschen ne?

00:26:35: Weil wir ja sehen okay wie geht die Person denn mit den Ängsten um dann übernehmen wir das natürlich so ein bisschen, deswegen meine ich es hängt so ein bissel zusammen.

00:26:45: Dann was habe ich erlebt?

00:26:47: Also nicht nur was hab' ich erlernt sondern auch vielleicht für einzelne Erfahrungen gemacht und dann aber auch der Faktor Stress den ist natürlich halt schon bei Kindern gibt leider Und der Faktor Stress ist auch echt nicht zu unterschätzen.

00:27:03: Also ich mach das als Bild immer ganz oft wie so ein Wasserglas oder wie irgendein Gefäß und dann kann man gucken, genau vielleicht ist unten halt schon bisschen was gefüllt durch die Genetik?

00:27:15: Dann kommen wir bei den anderen Sachen hinzu.

00:27:17: also es heißt genetisch sehr wahrscheinlich ein bisschen erlerntes und da kommt's halt echt drauf an.

00:27:21: was habe ich erlebt und wie ist mein Stressfaktor?

00:27:25: Manchmal kann es sein dass eigentlich das Glas an sich fast leer ist und man so denken könnte auch Richtung Angststörung.

00:27:33: Ne, passt da?

00:27:34: Ist noch viel Volumen im Glas offen bis es irgendwie mal zu einer Angststörung kommen könnte.

00:27:41: So in Ansicht ist das dann alles okay aber dann kommt bei vielen halt Stress einfach hinzu.

00:27:47: Und wenn das Glas sich mit Stress füllt und irgendwann voll ist, kann es dazu kommen.

00:27:54: Wir reden jetzt heute über Ängste natürlich Also andere Dinge dann beeinflussen.

00:27:59: Aber wir bleiben ja jetzt beim Thema Angst erst mal.

00:28:02: Es heißt, worauf können wir als Eltern gucken?

00:28:06: Wenn wir wissen so entstehen Ängste, Genetik ... Ja pfff!

00:28:10: So what?

00:28:10: Da können wir jetzt erstmal nichts dran machen.

00:28:14: Erlerntes... da können wir auf uns gucken und das erlebe ich halt auch ganz oft.

00:28:19: ne Du bestimmt auch, dass bei mir Eltern sitzen die Kinder haben, die Angst haben.

00:28:25: Ich merke das jetzt schon.

00:28:27: Die tendiert jetzt auch schon da und da und es hat sie letztens das und da hatte sie da Sorge vor und dass Eltern einfach auch dann Angst haben, dass es weitergegeben wird.

00:28:34: Und ich finde man sollte nicht unbedingt Angst haben – ich meine gut sucht man sich ja nicht aus!

00:28:39: Aber es ist eher die Verantwortung zu übernehmen.

00:28:43: also wir können Also wir können nicht alles verhindern, das ist einfach so und wir haben unsere eigenen Themen.

00:28:50: Aber ich finde wenn wir das dann angehen, wenn wir uns Selbstunterstützung holen, wenn Wir uns mit unseren Ängsten beschäftigen Dann Haben wir da schon Riesenpart was wir da tun können.

00:29:00: Und manchmal ist dann vielleicht auch die Lösung, ja dann geht das andere Elternteil mit dem Kind zum Arzt oder also es muss ja im Idealfall... Manchmal geht's nicht anders und aber im Idealverlastet ist ja nicht alles auf einem Schulternpaar.

00:29:14: Das heißt, das ist so etwas, was wir machen können, dann Stress Das heißt wirklich zu gucken, okay das was wie unser Alltag aussieht und ich weiß.

00:29:24: Ich höre euch jetzt schon ja aber an der Schule kann ich nichts ändern.

00:29:27: und ne ne ne und ich weiss ich weiß ich weiß aber es gibt wirklich trotzdem Dinge wo wir wirklich gucken können.

00:29:33: ist das für mein Kind förderlich oder ist es dass nicht?

00:29:38: Es gibt viele Kinder, die haben ganzen Nachmittage mit Verabredungen und mit Vereinen und mit Sport.

00:29:44: Und ich weiß nicht was... Das ist für manche Kinder auch völlig in Ordnung!

00:29:48: Also manche Kindern brauchen das wollen, das haben da Spaß dran.

00:29:51: aber wenn ich halt merke irgendwie es gibt Themen bei meinem Kind dann darf ich da auch mal kritisch hingucken?

00:30:00: Dann darf ich auch dafür wieder Bezug auf mich nehmen.

00:30:03: ja wie ist das eigentlich für mich?

00:30:05: Für manche Eltern ist das gut, weil die dann in so Bewegung bleiben.

00:30:07: Da muss ich mich gar nicht mit mir beschäftigen.

00:30:09: Dann können wir durch einen Alltag flitzen und irgendwie kriegen wir das alles hin.

00:30:13: Auch da darf man wieder auf sich gucken aber das Thema Stress einfach nicht außer Acht lassen.

00:30:20: Das Erlebte bei den Kindern.

00:30:22: natürlich haben wir einen Blick auf unsere Kinder.

00:30:23: gleichzeitig dürfen wir da auch ein bisschen vertrauen Weil es bringt ja jetzt auch nichts, das Kind vor allem abzuschotten.

00:30:31: Wo's irgendwas erleben könnte was jetzt ungünstig wäre.

00:30:34: Also ich finde da ist so ein bisschen Vertrauen angesagt.

00:30:36: Ich find der Hauptfaktor liegt bei uns halt wirklich auf.

00:30:39: wie gehen wir mit Ängsten um?

00:30:41: Wie gehts uns mit Ägsten?

00:30:42: Wie gibt's uns wenn unser Kind Angst hat?

00:30:46: und wie sieht unser Alltag aus?

00:30:48: Also wie sieht der Alltag von meinem Kind aus?

00:30:50: Wie sieht mein Alltag Aus?

00:30:51: Ich finde dass ist so das wo wir erst mal den größten, ich sag mal so Dorfhebel irgendwie haben.

00:30:57: Ja,

00:30:58: ich habe zum Thema Stress auch noch einen Gedanken, den ich oft mitgebe.

00:31:02: Weil wenn wir uns die Stressreaktion unseres Körpers oder unseres Gehirns angucken dann ganz vereinfacht ist es so dass als allererstes, wenn wir Stress haben das logische Denken quasi quittiert wird.

00:31:13: Also wir können sowieso nur zwei Sachen logisch gleichzeitig machen von der Konzentration her.

00:31:18: Und ich erkläre das immer ein bisschen wie so einem Aufzug, der dann nach unten fährt bis er dann unten im Keller bei den Reptilien Fight Flight Freeze ist.

00:31:26: aber oben im Dachgeschoss sitzt das logische Denken und sobald wir in Stress geraten fahren wir aus diesem Dach geschoss quasi mit unserem Aufzug nach unten und es gibt ja nun viele Ängste wo wir mit Logik gegebenenfalls wenn es früh ist Intervenieren können, Kinder intervenieren können sich das erklären können.

00:31:43: Wie ihr den Kindern das erklären könnt ist aber die Logik schon einfach

00:31:47: weg

00:31:47: dann fällt das schon mal komplett raus.

00:31:50: Das heißt im Prinzip macht Stress des Tor auch einfach so auf für Angst weil es logische Denken einfach aussetzt sozusagen also auch alleine aus diesem Faktor heraus.

00:32:00: Es ist einfach total schwierig dann den engsten bei einem zu hohen Stresslevel entgegenzusetzen.

00:32:05: Und

00:32:06: was dann?

00:32:07: vielleicht?

00:32:07: eben, weil du sagst manche Stressfaktoren kann ich nicht rausnehmen aber ich kann dem Kind Entspannungsfaktor in den Alltag geben.

00:32:15: Ich hatte zuletzt ein Coaching-Kind mit dreizehn auch einen Angstkind Schulabstinent im Moment und so Ein super liebes Mädchen Pferde.

00:32:24: alles ist ein Riesenthema.

00:32:26: und dann hat die Angsttherapeutin tatsächlich der die Zeit bei ihrem Pflegepferd gekürzt.

00:32:32: Warum?

00:32:33: Also ich meine, ich bin jetzt nicht die Angsttherapeutin.

00:32:35: Aber aus der Logik heraus ja sie sollte halt mehr strukturellen Alltag kriegen Schule zu Hause machen aber dann muss sich nicht den einzigen sicheren Ort die einzige Ressource dieses Tier ihr noch weniger in den Alt aus dem Alltag rausnehmen Und das meine ich mit.

00:32:51: Wir können halt vielleicht nicht Stress immer reduzieren, aber wir können Entspannung hochsetzen und da könnt ihr halt allgemein gucken was tut meinem Kind gut?

00:32:59: Das kann ja auch Sport- und Hobby sein durchaus es kann Freundschaften sein.

00:33:03: Es kann aber auch an der einen oder anderen Stelle etwas Kreatives sein.

00:33:07: Was mit Tieren sein Whatever Da kennt ihr eure Kinder am besten Wo ihr einfach dann wieder mehr ein Fokus drauf legt und weniger auf die Dinge die halt echt ab Blöd sind und Stressen.

00:33:18: Das wollte ich gerade noch mal so, also das ist klar dass wir nicht alles nehmen können aber wir können an der Stelle wo wir was tun können Entscheidung treffen.

00:33:27: weiß nicht keine OGS mehr wenn das möglich ist mehr im Alltag Dinge die den Kindern gut tun oder weniger Dinge die stressen da können sie in die eine oder andere Richtung Entscheidungen treffen.

00:33:39: so ja das war noch ein Gedanke den ich dazu hatte zu dem allen was du gesagt hast

00:33:44: Ja, ja.

00:33:45: Das ist total wichtig.

00:33:47: Mir kam jetzt gerade noch... Warte!

00:33:52: Ist der Gedanke irgendwie weg?

00:33:54: Vielleicht kommen wir gleich nochmal drauf.

00:33:55: Keine Ahnung.

00:33:56: Irgendwie hatte ich gerade noch einen Gedanken, jetzt ist er weg.

00:33:59: Jetzt sehe ich und gucke auf die Uhr und denke mir, ach, halbe Stunde schaffen wir ja locker.

00:34:04: Jetzt hast du schon ein bisschen was zum Thema Nervensystem gesagt.

00:34:09: belassen wir es auch irgendwie ein bisschen dabei, also weil ich sage vielleicht nochmal ganz kurz was aber gar nicht so ausführlich wie ich's machen wollte.

00:34:16: Es gibt bestimmt noch viele andere Folgen wo ihr noch was zum Thema Nervensystem hier im Podcast hören könnt damit das jetzt nicht so eskaliert und wir auf jeden Fall noch auf eure Fragen eingehen können.

00:34:27: Aber vielleicht nochmal genau zum Nerven-System.

00:34:31: du hast es eigentlich für das Bild ziemlich cool mit dem Aufzug Weil es ist halt im Endeffekt ja so es kommt irgendein Reiz rein Jetzt.

00:34:39: in dem Fall hatten wir jetzt über Stress gesprochen, also das heißt es kann irgendwas sein was uns jetzt in irgendeiner Form stresst und dann entscheidet quasi ein Teil in unserem Gehirn die Amygdala.

00:34:49: Okay ist das jetzt eine mögliche Gefahr oder nicht?

00:34:53: Und dann wird quasi entschieden.

00:34:54: Also in meinem Bild, ich nutze immer so ein Hausbild also man kommt die Tür rein Dann ist da quasi die Amygdala die entscheidet Okay wie gehe jetzt mit dem Reiz um und dann geht einmal ein Reiz im Keller das ist das Reptiliengehirn Das ist halt dieses genau was du gerade auch schon gesagt hast dieses Kampfenflüchten erstarren d.h.

00:35:10: Da funktioniert unser logisches Denken einfach nicht mehr so sondern wir machen einfach es passiert einfach D.h Adrenalin wird ausgeschüttert Wir werden halt vorbereitet für Wir kämpfen jetzt, wir machen jetzt.

00:35:24: Und das ist natürlich doof wenn wir mitten im Alltag sind und es geht eigentlich gar nicht darum dass wir hier voll Power brauchen sondern wir haben einfach nur vor... Irgendeiner Sache Angst und eigentlich macht es von außen betrachtet jetzt gar keinen Sinn, uns so krass zu aktivieren.

00:35:39: Oder die Amygdala entscheidet oder ja alles gut ist in Ordnung, ist sicher und dann gehen wir quasi nach oben und im Dach ist dann halt unser logisches Denken.

00:35:47: also das kommt demso ein bisschen ähnlich mit dem Aufzug.

00:35:50: Das werde ich mir auf jeden Fall merken.

00:35:51: Ist irgendwie ganz schönes Bild für Kinder.

00:35:56: Genau und im Endeffekt genau, wie entscheidet die Amygdala?

00:35:58: Da sind wir wieder bei dem was ich eben gesagt habe.

00:36:00: Die entscheidet halt aus Erfahrung, aus der Genetik.

00:36:04: also wie bin ich quasi Grund eingestellt wenn man so möchte.

00:36:07: Das heißt diese ganzen Punkte die halt zu Ängsten führen können bestimmen sozusagen auch wie die Amygdala entscheidet.

00:36:14: das heißt wir sind auch der nicht komplett ausgeliefert sondern wir haben halt die Möglichkeit einfach unserem Kind da auch ein bisschen bei zu helfen, zu erlernen.

00:36:23: Dass sie nicht bei jeder Kleinigkeit losgehen muss.

00:36:26: Trotzdem ist es so dass es diese Grundeinstellung gibt.

00:36:28: Das heißt beim manchen Menschen geht's ja halt schneller los als bei anderen.

00:36:35: Vielleicht noch vorher bevor wir zu den Fragen kommen.

00:36:38: die große Frage die finde ich also mich zumindest oft erreicht ab wann müssen wir denn was machen?

00:36:43: Ab wann sagen wir dann jetzt ach das Entwicklungsbedingt ach das wird sich schon verwachsen ach das passt schon.

00:36:50: Und ab wann brauchen wir Unterstützung, magst du da was zu sagen?

00:36:55: Ja so.

00:36:56: Ich finde das ist so schwer da ganz konkret etwas zu sagen.

00:36:58: also ich weiß nicht ob du gleich ganz konkret nicht so eine Checklist hast aber ich würde immer sagen es kommt ein bisschen auf die Gesamtsituation an.

00:37:06: Also wie doll beeinflusst diese Angst den Alltag des Kindes?

00:37:11: Wie viele Ressourcen und Energie musst du aufwenden, um den Alltag in die Halbwegs gut zu gestalten als Elternteil?

00:37:17: Also wie doll beeinflusst diese Angst auch deinen Alltag.

00:37:20: Weil ich habe ganz oft Familien da, das sind so Königsklassefamilien.

00:37:26: Da läuft es halbwegs aber die geben so viel Energie und so viel Kraft in diesen Alltag damit der Halbweg läuft.

00:37:34: Dann denke ich immer so, ich habe ja früher im Kinderheim gearbeitet.

00:37:36: Würden diese Kinder in anderen Situationen aufwachsen?

00:37:39: Da würde die nochmal ganz anders aussehen!

00:37:40: Also ob ihr jetzt bei Nori Divergens oder jetzt Ängste oder was weiß ich nicht was... Das heißt diese zwei Faktoren würde ich mir in meinem Gesamt angucken und auch die Zeit der Angst.

00:37:51: Also ist es jetzt gerade erst durch eine Situation entstanden oder gerade erst war Geburtstag und das ist Entwicklung passiert, oder was weiß ich nicht?

00:37:58: Was dann würde ich immer noch mal so sagen okay beobachten wir nochmal probiert doch die ein oder anderen Dinge aus seit offen für Gespräche aber ansonsten wäre das für mich so spontan.

00:38:08: jetzt die drei Faktoren auf die ich in Coachings oder Beratung gucken würde oder Eltern da halt weiter gedanklich begleiten würde

00:38:16: ja finde ich passt, passt total so.

00:38:19: Also ich finde auch also vorrangig wirklich dieses Wie beeinflusst das denn Alltag?

00:38:25: Und auch das Kind... wie soll ich das jetzt sagen?

00:38:31: Es kann natürlich auch sein dass so viel vermieden wird, dass der Alltag irgendwie mit einem gar nicht mehr so schwer ist weißt du?

00:38:37: Das heißt man muss natürlich schon ein bisschen gucken macht das Kind Dinge, also tut das Kind Sachen wo man jetzt irgendwie wo es vielleicht ein bisschen Sorge auch hätte was wiederum nicht heißt dass ist alles machen muss wo's Angst vor hat da bin ich halt ja nicht so der Typ der sagt das Kind muss jetzt alles alles machen damit dann keine Angst mehr davor hat.

00:38:57: Das ist natürlich auch Quatsch.

00:38:58: aber die Frage ist halt wie viel vermeidet Ihr denn im Alltag.

00:39:03: Also das vielleicht auch noch so, ne?

00:39:04: Aber genau also sonst schließe ich mich dem einfach komplett an was du gesagt hast weil und ich habe auch ich erlebe auch eigentlich die Eltern so Ich würde jetzt fast denken du auch wenn es nicht so ist dass immer erst mal ein bisschen abgewartet wird.

00:39:18: Also es ist meistens jetzt nicht so, ah jetzt hat das Kind irgendwie Angst und dann nächste Woche ne?

00:39:22: Sondern es vergeht immer eine gewisse Zeit die Eltern machen und tun und versuchen selber und so und ich finde wenn man da also irgendwann ist dann halt einfach der Punkt wo man sagt ja okay jetzt mal einmal von außen gucken und auch vielleicht nochmal ganz wichtig je nachdem wo ihr hingeht dass steht ja auch noch nicht irgendwo oder so, weil viele haben dann ja auch Angst.

00:39:42: Oh Gott!

00:39:42: Ist das da bei der Krankenkasse registriert?

00:39:44: Oder oh nein, können wir das wirklich machen und ihr könnt es machen.

00:39:47: Ich meine gut, wir sind jetzt beide E-Selbstzahlerleistungen aber es gibt ja auch bei den Städten irgendwie Zentren wo man sich irgendwie hinwenden kann und dass ist oft kostenfrei.

00:39:57: Das heißt, da kann man einfach mal zu einem einzelnen Termin hingehen einmal ich sage mal das checken lassen grob und dann hat man eine Einschätzung.

00:40:06: Also dann hat man eine gute Einschätzung so, ne?

00:40:10: Und damit macht man nichts kaputt.

00:40:12: Von daher bin ich sicher findet ihr da irgendwie einen guten Weg und auch einen guten Zeitpunkt.

00:40:17: Ja!

00:40:18: Ich hatte gerade noch einen ganz kurzen Gedanken, weil du die Kinder noch angesprochen hast... ...denn hab' ich vielleicht ein bisschen vernachlässigt, obwohl ich hier die Expertin für dich... also die Kindern Jungcoaching bin.

00:40:26: aber gut.

00:40:29: Mir ist vielleicht noch wichtig zu sagen was es auch mit dem Selbstwert des Kindes macht.

00:40:33: Weil es gibt ja durchaus Kinder, die haben Angst.

00:40:36: Auch meine Tochter, die gestern nach Storch-Johren bin ich halt auch ein Schisser.

00:40:39: Dann ist er halt so... Ist ja völlig egal!

00:40:41: Ich hab auch Angst im Dunkeln und möchte das überleichtern.

00:40:45: oder die da halt wirklich doll durch Beinflusst sind, auch in ihrem Selbstwert.

00:40:48: Also sich auch nichts mehr zutrauen und so ne?

00:40:50: Das ist ja ein bisschen das was du gerade auch gesagt hast viel vermeiden aber auch selber darunter leiden dass sie so sind und dass sie eben dann nicht zum Schwimmen gehen können weil sie Angst haben sondern es eigentlich gerne machen wollen würden und so und das wäre nochmal so.

00:41:03: einen Punkt den habe ich jetzt vorhin so ein bisschen außer Acht gelassen also beim Leinstruck des Kindes sozusagen auch da noch mal zu schauen.

00:41:11: Also,

00:41:12: ist es jetzt okay so?

00:41:13: Und ich fühle mich da eigentlich ganz wohl mit.

00:41:15: Oder ist das halt so dass ich sage, boah nee aber ich möchte bestimmte Dinge eigentlich machen und mich stört es wirklich, dass ich das nicht kann weil ich bestimmte Angst habe oder so.

00:41:23: ne?

00:41:24: Ja,

00:41:24: das war noch.

00:41:25: Ja, ja, stimmt.

00:41:26: Entschuldigen Sie mich ganz gut!

00:41:30: Jetzt haben wir nur ein bisschen gesehen geschockt auf meine Liste mit euren Fragen.

00:41:35: Wir hauen jetzt einfach noch ein paar Antworten raus würde ich sagen Genau.

00:41:39: Die Frage, die wirklich oft kam immer wieder in unterschiedlichen Wortlaut ist halt so was wie Was hilft akut?

00:41:46: Also zum Beispiel hat eine gefragt Wie ich kann meine Schrift gerade nicht mehr lesen.

00:41:56: Ich habe mir hier alles aufgeschrieben Wie Kind aus einer Panik-Attacke rausholen.

00:42:00: Alle Tipps, die man so liest Kann mein Kind in dem Moment nicht anwenden.

00:42:05: Das ist ja alles.

00:42:06: ein bisschen Richtung kann ich wirklich machen, wenn es akut ist und dieses Wenn ein Kind wirklich eine Panik-Attacke hat.

00:42:13: Das ist ja wie bei uns Erwachsenen.

00:42:17: Dann ist das wahnsinnig schwer zu sagen, ihr denkt jetzt mal an süßes Vögelchen.

00:42:21: Also das funktioniert halt einfach nicht.

00:42:25: Ich finde gerade bei Kindern aber das ist bei Erwachsenden wie gesagt können genauso angewendet werden.

00:42:30: über den Körper gehen.

00:42:32: Über einen Körper gehen?

00:42:33: Ich weiß jetzt nicht wie alt das Kind.

00:42:34: Es hört sich so'n bisschen anders als ob Bisschen älter ist, dass es nicht im Kleinkind alter ist.

00:42:38: Aber das wäre jetzt nur eine Vermutung.

00:42:40: Trotzdem über den Körper gehen.

00:42:42: Also meinen Erwachsenen empfehle ich immer... Es kommt ja darauf an wo du bist und wenn du gerade an der Kasse stehst, ist es ungünstig.

00:42:48: aber wenn du zu Hause bist legt dich auf einen Rücken.

00:42:51: Nimm den ganzen Körper war wie er den Rücken so wieder rücken den Boden berührt oder du kannst auch irgendwie so ganz festgegen, eine Wand drücken oder sowas.

00:43:03: Also mach was körperliches!

00:43:04: Das ist jetzt nur eine Interpretation der Frage aber ich denke mir halt dass wahrscheinlich die Tipps die du so hörst sind keine Ahnung ne?

00:43:15: Denk an was Schönes oder solche Sachen die im Kopf stattfinden und das halt nicht.

00:43:23: So was funktioniert in einem krassen Panikmoment einfach wirklich gar nicht.

00:43:27: Was hast Du noch ein paar Ideen?

00:43:30: Ich wäre auch genau darüber gegangen.

00:43:32: Also ich wär aber Korrigulation erst mal gegangen, weil ich jetzt nicht wusste welches Alter dahinter steckt.

00:43:36: also über auch die eigene Ruhe ans Kind weiterzugeben, die eigenen...also ne?

00:43:41: Die korrigulation körperliche Korregulation zu machen.

00:43:43: Also das Kind über..ich beruhige mit meinem entspannten oder herbwegs ruhigen Körper dass Kind ist, also den Körper des Kindes, der Nervensystem des Kinds gegebenenfalls auch mit bestimmten Berührungen, die das Kind gerne mag.

00:43:57: Das kann aber sehr unterschiedlich sein.

00:43:58: Es gibt Kinder, die mögen das dann und es gibt Kinder einfach auch so bereit sind, dass sie's halt grad gar nicht abhaben können.

00:44:05: Aber ihr kennt eure Kinder ja.

00:44:06: also meine Kinder haben spezielle Berührung zum Beispiel Die mögen Sie?

00:44:09: Dann oder mögen sie grundsätzlich gern und da weiß ich wie kann Ich auch benutzen und andere wiederum nicht.

00:44:14: Also das wäre jetzt der erste Punkt.

00:44:18: Und dann finde ich ist sehr sehr sehr individuell.

00:44:20: auch in welchen Zustand gerät das kind?

00:44:24: Was nutzen die dann?

00:44:25: Und es ist halt eben so, dass ich weiß nicht wie der oder diejenige das probiert hat.

00:44:30: Aber du kannst auch nicht... Ich mach heute das und morgen das und übermorgen mache ich das und dann mache ich Das!

00:44:35: Und nichts davon funktioniert.

00:44:36: Ja ist klar weil nix davon ist irgendwie eingeübt sozusagen in Anführungsstrichen.

00:44:42: also ich finde immer erst mal sehr schwierig worauf reagieren die Kinder?

00:44:45: gut Also was brauchen sie?

00:44:46: Manche können das mit den Zählen zum Beispiel von irgendwelchen Latten an der Decke oder Bäumen draußen super anderen kannst du da völlig irgendwo hinstecken.

00:44:54: Das ist total gar nicht deren Ding, ne?

00:44:57: So die brauchen vielleicht irgendwie Atmung oder Arme.

00:44:59: wackeln oder weiß ich nicht gibt auch so Sachen wie kalte Reize zu geben zum Beispiel das muss man vorher absprechen dass sich jemand erschrickt.

00:45:08: also ich kann nicht dem Kind jetzt irgendwie ein kaltes Kühlberg in den Nacken knallen.

00:45:10: Also das muss schon abgesprochen sein.

00:45:13: Also da gibt es ganz viele Dinge die man machen kann aber man muss halt eben ein paar dinge ungestressten, unängstlichen und panischen Zustand natürlich üben mit dem Kind gut absprechen was es mag und was ist nicht mag.

00:45:26: Was man mal ausprobieren darf und dann eben auch erstmal ausprobierend und dann funktionieren die Dinge, die die Kinder einfach länger geübt haben und gut für ihn passen.

00:45:35: Einfach am besten sozusagen.

00:45:39: Das ist noch so ein Gedanke einfach aber über den Körper grundlegend natürlich

00:45:43: Und vielleicht auch, ich kann das absolut nachvollziehen.

00:45:47: Wenn das eigene Kind in so einer Panik ist, möchte man als Elternteil, dass es abgestellt ist und aufhört, dass im Kind

00:45:53: wieder gut geht.

00:45:54: Natürlich möchte man das.

00:45:55: Gleichzeitig darf man aber auch in den Situationen... Das geht dann wieder Richtung Co-Regulation was du gesagt hast.

00:46:01: Erst mal gucken wie atme ich denn jetzt?

00:46:04: Kann ich einmal ruhiger atmen?

00:46:07: Nein!

00:46:07: Ich muss nicht sofort die Panikattacke meiner Tochter oder meines Sohnes stoppen sondern ich muss jetzt erst mal ganz kurz selber so ein bisschen klarkommen und mit einer möglichst ruhigen Situation, und ich weiß es ist nicht immer machbar.

00:46:21: Und das auch nicht einfach.

00:46:22: Das ist mir total klar.

00:46:23: aber wirklich auf sich gucken und dann auch... Also es ist ja auch dieses Wissen eine Panikattacke Sieht super schlimm aus, fühlt sich superhorormäßig an.

00:46:34: Aber sie ist nicht schlimm!

00:46:37: Also es passiert nichts Schlimmes sagen wir's vielleicht so.

00:46:39: Es passiert nichts schlimmes und vielleicht kommt man dann selber auch ein bisschen in eine größere Sicherheit das jetzt auch gut begleiten zu können.

00:46:48: weil sobald wir anfangen innerlich oder soll jetzt aufhören das soll jetzt aufführen merken unsere Kinder diesen Stress Und dann denkt die Panikattack, ich sag's jetzt mal so platt.

00:46:57: Die Panikattacke von dem Kind... Oh Gott hier ist wirklich Stress!

00:47:00: Hier ist wirklich Gefahr!

00:47:01: Ich muss hier weiter Power machen und wir müssen halt dafür sorgen wenn wir wollen dass es aufhört.

00:47:07: das wir erstmals akzeptieren und ich weiß ich weiß euch das ist so als ob es nicht möglich ist ich weiß das aber es in Mini-Schritten möglich, so eine Haltung quasi zu kriegen.

00:47:21: Und das macht echt ganz viel aus.

00:47:24: Ich nehme mal direkt die nächste Frage, wie passt da nämlich gut zu?

00:47:27: Weil es schon mit der Thema Korregulation gut passt.

00:47:31: Wie das Nervensystem von Kindern regulieren.

00:47:33: Erwachsene meditieren aber das können Kinder ja noch nicht.

00:47:36: Das sind wir ja eigentlich komplett bei diesem Thema weil genau können Kinder oft nicht Aber auch nicht nie.

00:47:42: also manche Kinder können das halt auch nicht, wenn du eine Panikattacke hast.

00:47:46: Weil zeigt mir einen Erwachsenen, der eine Panika-Attacker hat ne Akute, der dann meditiert.

00:47:52: Ja, mag's vielleicht mal Einzelte geben aber die Leute, die zu mir kommen können das auf jeden Fall nicht und ich würde sagen Ich könnte es auch nicht.

00:47:59: also das ist schon eine Herausforderung.

00:48:03: Deswegen und vielleicht auch noch mal wichtig Ist ja nicht nur bei Kindern Korrigulation Also wir können auch Erwachsene profitieren von einem ruhigen Nervensystem in der Nähe sozusagen, also das heißt genau die müssen nicht meditieren.

00:48:18: Die Kinder dürfen sie wenn sie wollen.

00:48:20: aber genau wir können halt selber indem wir ruhig bleiben und nicht nur so tun.

00:48:25: Das ist halt das Wichtige.

00:48:27: unsere Nervensysteme verbinden sich.

00:48:29: es vielleicht kennt ihr dass ihr kommt irgendwie in den Raum und es ist vielleicht irgendwo eine Feier oder was weiß ich?

00:48:35: Oder ein Vortrag oder keine Ahnung.

00:48:36: ihr kommt im Raum da sind viele viele Menschen.

00:48:39: du betritt diesen Raum Und da ist diese Energie.

00:48:42: Ich finde, Energie hört sich immer sofort esoterisch an.

00:48:45: aber es ist ja so... Du betrittst diesen Raum und du spürst sofort Ist das jetzt hier fröhlich?

00:48:53: Ist es jetzt hier traurig?

00:48:54: Ist hier irgendjemand wütend?

00:48:56: Also ist hier irgendwas?

00:48:57: Das macht unser Nervensystem.

00:48:59: Unser Nervenystem verbindet sich sozusagen mit den anderen Nerven-Systemen.

00:49:05: Wirklich dafür da, uns die ganze Zeit abzuchecken.

00:49:09: Sind wir hier in dieser Umgebung sicher?

00:49:12: Und ... wir kriegen das nicht mit!

00:49:14: Weil ich kenne immer ganz viele, die so sagen, nee es kriegt mein Kind gar nicht mit, dass ich da so Angst hab oder so.

00:49:22: Eigentlich bin ich fuchsteufelswild aber das kriegt meinen Kind gar nichts mit Egal wie das von außen, wenn man jetzt ein Foto von dir sehen würde könnte das sein?

00:49:31: Dass man es nicht mitbekommt.

00:49:33: Aber sobald man bei dir ist bekommt man das mit und Kinder sowieso.

00:49:39: Und neurodivergente hoch sensible Kinder sowiso.

00:49:44: Deswegen also dieses ... die Kinder kriegen das alles mit.

00:49:48: Ja.

00:49:50: Deswegen da genau, Co-Regulation.

00:49:52: Also selber sich regulieren, da sein gegebenenfalls Wenn gewünscht Körperkontakt, Ruhe.

00:50:01: Das macht so viel!

00:50:02: Also wir brauchen gar nicht die Lösung und wir brauchen jetzt gar nicht diese eine Übung, die dann das und das macht sondern wenn wir als Erwachsene da sind selber ruhig sind im Idealfall, dann macht das schon ganz viel und daran lernt auch das Nervensystem vom Kind Okay, wir können auch wieder runterfahren.

00:50:22: Also das ist...

00:50:24: Absolut!

00:50:27: Für mich ist Meditation eher sowas im Thema Angst oder Stress, was präventives ist.

00:50:31: Was nichts Akutes ist.

00:50:34: also ich meditiere sowieso nicht gerne aber das ist für mich etwas Präventives.

00:50:38: akut brauchst du ja dann die Atmung brauchst Du deinen Körper.

00:50:42: Body to Brain Übung Ich weiß nicht ob er diese coolen Bücher und diese App kennt.

00:50:46: wer nicht googelt einfach mal body to brain gibt ganz viele coole übungen Die man halt auch einfach weil ihr dann auch auf die frage kommt so im schulalltag Wie was kann ich da machen?

00:50:56: Und es gibt ganz viele kleine Dinge auch, die man machen kann.

00:51:00: In der Atmung in der Berührung der Hände.

00:51:04: Ich kenn's übers EFT zum Beispiel Emotion Freedom Techniques Dass man die Hände drückt Du kennst bestimmt noch ganz viele andere kleine Dinge.

00:51:11: Der Atem ist natürlich das was man immer und die Händen auch was man dabei hat.

00:51:15: Deswegen funktionieren ja Fidget Toys einfach auch so gut.

00:51:20: Das sind eher dann so Dinge die man vielleicht mit den Kindern üben kann für Situationen, die dann eben nicht in Korregulation funktionieren können.

00:51:29: Aber grundlegend ist so was meditieren halt für mich Yoga dieses ganze alles präventive Arbeit im Allgemeinstressmanagement sozusagen.

00:51:37: und akut muss man einfach nochmal andere Dinge probieren.

00:51:41: Und ich dachte gerade noch so als du erzählt hast Was ich eben auch nochmal, hat jetzt nicht so richtig was mit der Meditation zu tun.

00:51:47: Aber auch präventiv einfach ganz viel zu tun hat und was sich ganz viel auch im Coaching mache ist einfach erstmal auch zu erkennen, was löst denn Ängste aus?

00:51:56: Was sind die Dinge, die mich halt irgendwie ängstlich machen oder wo ich drauf reagiere oder wo mein Nervensystem darauf reagiert.

00:52:02: genau das, was du gerade gesagt hast auch mit dem Raum, ne?

00:52:05: Wo... Was habe ich schon an der Hand, was sich gut kann?

00:52:09: Es ist auch etwas, das ich ganz oft Eltern sage.

00:52:11: Dann vielleicht gucken wir erst mal, was ihr schon gemacht habt und was gut funktioniert hat Und dann müssen wir das vielleicht wieder nach vorne holen so aber eben auch zu schauen Welche Notfallmaßnahmen Ich mache mit den Kindern ganz auf notfall Maßnahmen auch anhand ihrer Hände Also Atmung kannst du auch an hand der hände machen die Achterbahn, die über die Finger laufen lässt zum Beispiel oder Aber eben auch drei Dinge, die man dann einfach an die Finger knüpft sozusagen, um in den Momenten dann halt eben auch so Notfallstrategien zu haben und die fest verknüpft zu haben.

00:52:41: Das sind so Dinge, die ich auch einfach wichtig finde weil die Kinder müssen erst mal irgendwie feststellen Wie komme ich denn überhaupt dahin?

00:52:50: Und was löst das aus?

00:52:52: und was habe ich aber vielleicht auch schon in mir, was ich mitbringen kann.

00:52:56: Es gibt auch irgendwie eine Selbstwirksamkeit wieder zurück in diese Angstsituation, dass ich den Gefühl kriege dafür, Ich kann etwas für mich tun!

00:53:04: Also es ist ja auch ganz viel so

00:53:05: ne?!

00:53:05: Ich hab was an der Hand und das auch nochmal ein bisschen zu visualisieren oder eben darüber zu sprechen und gemeinsam das Wieder ins Gedächtnis zu rufen glaube ich Auch sehr hilfreich sein kann.

00:53:20: Ja, total.

00:53:22: Jetzt habe ich hier noch unsere ganzen anderen Fragen.

00:53:26: Es kamen auch ja immer wieder Fragen zum Thema Emitophobie bei Kindern also Emitophobia.

00:53:31: Also mein Kind hat Angst sich zu übergeben.

00:53:34: das kommt halt irgendwie echt wahnsinnig oft.

00:53:36: da ist echt die Frage ob wir vielleicht Da nochmal separat irgendwie sprechen.

00:53:40: Ich kann auch euch sagen, guckt ihr... guckt Angst befreit und Emetophobie?

00:53:45: Ich habe ich glaube zwei drei Podcast folgen zum Thema Emetophobia.

00:53:48: Ich glaube da würde ich euch jetzt erst mal hin überweisen sozusagen weil da gibt es schon ganz viele Infos.

00:53:54: das spreche ich zwar auch über Erwachsene aber was ist ehrlich gesagt bei Kindern gar nicht so viel anders.

00:54:01: dann gucke ich mal was haben wir hier noch für Fragen?

00:54:07: Alltagsangst, die immer wieder kommt über Winden.

00:54:10: Kindstärken, Rituale wenn noch keine.

00:54:14: da sind Übergänge.

00:54:16: also ist nochmal die nächste Frage Übergange.

00:54:18: ich glaube ja das ist vielleicht nochmal so ein wichtiger Part dass es auch einfach bei jedem Jahr anders aussieht sich den Ängsten zu stellen und dass es nicht sein muss weiß nicht, wenn man jetzt ein Kind hat was wirklich vor vielen vielen Dingen Angst hat dass man jetzt sagt oh das machen wir jetzt alles sondern da ist wieder der Faktor Stress finde ich wichtig dass man guckt okay wie kriegen wir das jetzt hin?

00:54:44: Das sind bisschen uns der angst so ein bisschen zu stellen gemeinsam in kleinen Schritten Und nicht über, wir ziehen das jetzt durch.

00:54:53: Also dieses typische Verhaltenstherapeutische ist ja dann eher so Expositionsübungen.

00:55:00: Das heißt man stellt sich der Angst im Grundsätzlich... Ist es auch okay dass Marc für manche richtig sein?

00:55:06: Ich arbeite so ja nicht wirklich sondern ich bin immer eher dafür von innen erst mal zu stärken und dann kann man sich den Situation nach und nach stellen.

00:55:17: Und natürlich stellt man sich dann in Situationen, wahrscheinlich ist es auch nicht sofort easy-peasy aber es macht ja einen Unterschied.

00:55:23: wie bin ich innerlich aufgestellt?

00:55:26: Bei Kindern könnte das zum Beispiel halt so aussehen... jetzt fällt mir wieder ein was ich eben sagen wollte weil wenn man zb Probleme in der Schule hat dann muss man nicht immer nur an der Schule rumdoktern, sondern vielleicht ist auch die Lösung zu sagen hey wie machen wir uns denn den Nachmittag richtig schön?

00:55:43: Also wie kann der Nachmittags für das Kind aussehen?

00:55:46: dass der Nachmittel toll ist und es ist verrückt aber manchmal verändert sich dann auf die Schule.

00:55:53: Wie mit dem Schlafen, schlafen ist schwierig da muss ich nicht die ganze Zeit in der Schlaf-Situation rumdockern Kann ich manchmal auch machen, aber ich kann den Fokus vom Schlaf wegnehmen und einfach gucken.

00:56:05: Wie sieht denn unser Tag aus?

00:56:07: Wie können wir unseren Tag gestalten, dass der Tag gut ist und vielleicht wird dann auch der Abend und die Nacht besser.

00:56:12: also das heißt wir müssen nicht immer So den Fokus so krass auf dieses Problem legen, sondern auch ein bisschen drum herum gucken.

00:56:21: Und das macht ja dann was?

00:56:22: Warum macht das was?

00:56:22: Weil es von innen was macht.

00:56:24: und wenn ich dann irgendwie einen guten Tag hatte oder ich habe einen guten Nachmittag gehabt hab deswegen dann vielleicht ganz gut geschlafen Dann starte ich anders in die Schule als wenn ich jetzt irgendwie.

00:56:35: Schule ist doof.

00:56:36: Und das macht die Schule vielleicht nicht direkt toll, ne?

00:56:38: Aber Schule is doof und dann komme ich nach Hause... ...und dann muss ich irgendwie noch ganz viel nacharbeiten weil das alles in der Schule nicht geklappt hat.

00:56:45: Dann ist der ganze Nachmittag eigentlich auch Kacke.

00:56:48: Also ne so kommt man in eine komische negative Dynamik und da vielleicht einfach den Fokus gar nicht immer unbedingt so krass auf die Ängste legen würde ich sagen

00:57:00: Absolut.

00:57:01: Und gleichzeitig sage ich ganz oft, gerade bei Kindern... Also eine Konfrontationstherapie bin ich auch nicht der Freund von aber ich sag immer Verbindung statt Vermeidung.

00:57:11: Natürlich gibt es Situationen in denen wir vermeiden Ich vermeide auch du vermeidest auch weil wir die Kapazitäten gerade nicht haben in Verbindung durch diese Situation zu gehen.

00:57:20: Jetzt grad gestern erst ihr mussten zum Kinderarzt und zwar eigentlich klar Es müssen nur die Ohren gecheckt werden Aber trotzdem ist da ne Angst so.

00:57:27: Es geht nicht, wir können es nicht jetzt vermeiden.

00:57:30: Also ich mach das an manchen Stellen wo ich weiß, ich brauch nur ein Rezept dann rufe auch den ... oder mache auch eine Online-Sprechstunde da muss ich nicht für zum Arzt latschen, ne?

00:57:37: So.

00:57:37: aber das war ja jetzt mit in Ohren gucken und so ging halt nicht.

00:57:40: anders kann keiner online machen.

00:57:43: Und dann haben wir halt wirklich mit viel Humor Mit viel Energie mit viel Verbindung Das gut geschafft und es war im Endeffekt auch gar nicht so schlimm.

00:57:51: Sie hat doch mehr angeguckt als ich vorausgesagt habe.

00:57:53: Aber gut ist es da manchmal Und auch das ist ja.

00:57:57: dann kann, und da muss man aber eben gut hingucken.

00:58:00: Kann halt auch wieder ein Erfolgserlebnis sein?

00:58:01: Wieder eine positive Assoziation, ne?

00:58:04: Also... Da muss man dabei auch hinschauen, was gerade bei Ängsten, was vermeidigt wirklich und wo geht's einfach nicht weiter?

00:58:12: Wo kann ich aber gemeinsam gucken, wo können wir mit so Dingen wie du grade gesagt hast oder wirklich zusammen in Regulationen einen Thema schaffen?

00:58:23: Weil manche Dinge sind halt dann auch einfach nicht immer möglich anders zu machen.

00:58:30: Und Blutabnehmen, all solche Sachen ist gerade so ärztliche Themen natürlich einfach so ein Ding.

00:58:35: und ich dachte grade noch bei den Übergängen weil das immer immer bei hochsensiblen neurodivergenten Kindern ja auch ein Riesenthema ist.

00:58:43: Bei Übergängern ist es immer so dass Kinder immer aus ihrer Komfortzone raus müssen.

00:58:48: Also du hast eine Komfortzone.

00:58:50: entweder ist das Mensch mit dem ich zusammen bin oder mein Zuhause in dem Ich lebe indem ich mich mit dem oder in dem ich mich super sicher fühle.

00:58:58: Ihr könnt euch das ein bisschen vorstellen wie so eine Datscheibe, ganz in der Mitte hast du die Komfortzone und wenn ich aus der Komfortzone raus möchte muss sich immer erst über eine Angstzone.

00:59:07: manchmal ist die mehr manchmal weniger groß.

00:59:10: gerade eben bei Situationen die halt im Unbekannt sind ist sie natürlich größer.

00:59:14: um dann aus dieser Angstzone in eine Lernzone und dann in eine Wachstumzone zu kommen bleib' ich aber immer in der Mitte hocken Lerne ich nichts und wachse auch nicht.

00:59:25: Nicht!

00:59:26: Das heißt zum Beispiel, am Beispiel von wie Kinder laufen lernen würden die immer auf ihrem Hintern sitzen bleiben?

00:59:31: Niemals über den Schritt darüber hinaus zu gehen sich hinzupacken und hinzufallen und vielleicht sich auch weh zutun, würden die nie laufen lernen.

00:59:38: Ja also es ist jetzt so ein bisschen so ein verbildliches Beispiel Und klar haben Menschen die Angst haben oder eben herausgefordert sind und Stress haben mehr das Bedürfnis in ihrer sicheren Zone zu bleiben.

00:59:50: Das ist auch ab und an möglich.

00:59:52: Und das kann man auch ganz bewusst entscheiden, wo man das entscheidet gerade bei Übernachtungsthemen oder solchen Sachen.

00:59:59: Wo muss müssen Dinge sein?

01:00:00: Wo müssen Dinge eben nicht sein?

01:00:02: Und an anderen Stellen kann ich aber ganz bewusst die Entscheidung treffen wir gehen über diese Angstzone weg um in eine Wachstumszone zu kommen.

01:00:09: Und dass es manchmal eben bei jedem Übergang aus dem Zuhause raus zum Beispiel ein Thema in den Kindergarten, in die Schule.

01:00:16: Das kann dann immer wieder diese Zonen mit sich bringen und manchmal kommen wir aber nicht über diese Angstzonen weg und dann ist es natürlich schwierig weil da keine Erfolgserlebnisse hinten raus natürlich passiert Aber an vielen Stellen müssen wir das.

01:00:27: Wir müssen auf dem wackeligen Fahrrad sitzen Also und darüber hinweg gehen um irgendwann ein Fahrrad fahren zu können.

01:00:33: Und das ist bei Übergegenheit einfach nochmal ganz großes Thema.

01:00:36: Sobald du es vorhin noch mal so angeschnitten hast Ja

01:00:39: Stimmt Super!

01:00:41: Das war doch jetzt nochmal ein gutes Bild Und ich würde auch sagen, wir belassen es dabei.

01:00:46: Es kamen noch mal ganz viele Fragen zum Thema Trennungsangst.

01:00:49: Da verweisen wir natürlich nochmal auf die Folge, die wir hier schon gemeinsam aufgenommen haben.

01:00:53: Ja!

01:00:54: Es wird auf jeden Fall auch noch ein bisschen was jetzt die Tage von uns zusammen auf Insta geben.

01:00:59: Das heißt da gehen wir nochmal auf ein paar Fragen ein und müssen mal gucken ob wir's nochmals schaffen live zu machen.

01:01:05: also haltet die Augen wenn ihr möchtet auf weil der wird es auf jeden fall noch etwas geben hoffe ich, dass ihr einiges mitnehmen konntet.

01:01:13: und was ich noch so sagen möchte ist, ihr hört diese Folge.

01:01:17: Ihr macht das gut!

01:01:20: So... weil sonst würdet ihr die Folge jetzt nicht hören?

01:01:23: Sonst hättet ihr gar nicht mitbekommen, dass es vielleicht für euch interessant sein könnte.

01:01:28: und seid lieb zu euch.

01:01:30: Also es ist manchmal super schwer und auch wenn ihr jetzt denkt, oh ja, das kann ich alles so schwer umsetzen.

01:01:37: Lasst euch unterstützen, wenn ihr denkt, ihr braucht es und also ihr macht das gut.

01:01:43: Und achtet gut auch auf euch!

01:01:45: Das ist super wichtig.

01:01:47: Absolut.

01:01:48: Amen.

01:01:53: So, super.

01:01:54: Ja ich würde sagen damit beenden wir die Folge.

01:01:56: Es hat mir Spaß gemacht Denise.

01:01:58: Oh ja, mir auch sehr.

01:02:00: Genau, ich hoffe es konnten alle ein bisschen was mitnehmen.

01:02:03: Wenn euch jetzt noch Fragen kommen und ihr denkt über nach der Folge habe ich jetzt aber noch folgende Frage dann schreibt uns doch wir nehmen das weiterhin auf und gehen dann auch wahrscheinlich auf Insta nochmal drauf ein.

01:02:15: also haltet die Augen und Ohren offen und ja schön dass ihr dabei wart.

01:02:19: bis zum nächsten mal!

01:02:20: Bis bald tschüss.

Über diesen Podcast

Angstbefreit von der Angst ins Vertrauen

Was kann ich bei Panikattacken tun?
Warum fühlt sich Angst oft so körperlich an?
Und wie kann mein Nervensystem wieder lernen, sich sicher zu fühlen?

Im Podcast „Angstbefreit“ spricht Angsttherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie Alexandra Keyling über Angst, Panikattacken und Nervensystemregulation, verständlich, nahbar und ohne komplizierte Fachsprache.

Du erfährst, was wirklich in deinem Körper passiert, warum sich Angst so intensiv anfühlt und wie du Schritt für Schritt wieder mehr Sicherheit in dir entwickeln kannst.

Mit einer Mischung aus Wissen, körperorientierten Ansätzen und Einblicken aus der Praxis begleitet dich dieser Podcast auf deinem Weg zu mehr Ruhe, Vertrauen und innerer Stabilität.

Wenn du deine Angst besser verstehen und lernen möchtest, mit ihr umzugehen, dann bist du hier genau richtig.
Dieser Podcast ersetzt keine Therapie oder ärztliche Abklärung, kann dich aber auf deinem Weg begleiten, stärken und dir helfen, dich selbst besser zu verstehen.

von und mit Alexandra Keyling

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